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Das Leben mit ...



20 Jahren

Yue und sein jüngerer Bruder Rei leben zusammen mit ihren Eltern in einer heruntergekommenen Wohngehend. Beide Eltern der jungen Männer sind arbeitslos und besonders der alkoholkranke Vater, lässt seine Wut immer häufiger an dem gerade einmal dreizehn Jahre alten Rei aus. Yue zwingt er so unterschwellig dazu, nicht aus der elterlichen Wohnung auszuziehen, da dieser viel zu jung ist, um sich um seinen Bruder zu kümmern und dafür ohnehin kein Geld hätte, aufgrund seiner momentanen Situation als Student.
Die Mutter der Beiden kann und will nichts dagegen unternehmen, um ihren bequemen Trott und auch ihren Mann nicht zu verlieren und in Yue beginnt die Wut, die bereits lange unter der Oberfläche wütet, in brodelnden Hass um zu schlagen.
Es passiert in einer Nacht im Mai, dass der zwanzigjährige Yue die angeschlossene Hi-Fi Anlage in die Badewanne seiner Mutter fallen lässt und ihr so den Tod durch einen Elektroschock schenkt. Während sie den letzten Zuckungen erliegt, bleibt er im Badezimmer um sicher zu gehen, dass sie wirklich dabei ums Leben kommt und um das Zimmer hinterher zu verschließen, damit sein junger Bruder nicht mit dem Anblick konfrontiert wird.
Während seine Frau in der Badewanne stirbt bekommt der Vater der beiden jungen Männer im Wohnzimmer nichts mit und ergötzt sich an der schlechten Übertragung eines Pornofilms. Rei, der zu diesem Zeitpunkt mit auf dem Sofa sitzt, ist gezwungen, seinen Vater regelmäßig mit Bier zu versorgen. Yue kümmert sich derweil darum, dass er ein paar Sachen in seine alte Sporttasche stopft und die Fenster abdichtet bevor er unter dem Vorbehalt, dass das Bier alle sei mit seinem Bruder das Haus verlässt, im Hoffen, sein Vater bekäme im Suff nicht mit wie sich langsam aber sicher das Gas aus dem Herd im ganzen Haus verteilt.


21 Jahren

Yue schließt angeblich sein Theologiestudium ab, in Wahrheit hat bricht er es jedoch ab aufgrund von Zeit- und Geldmangel und der Tatsache, dass er mit dem Tod seiner Eltern in Verbindung gebracht wurde. Er muss daher mit seinem, Bruder die Stadt verlassen. Er bezahlt einen Fälscher dafür, dass er ihm sein Abschlusszeugnis nach sechs teilweise geleisteten Semestern fälscht. Seinem Bruder erzählt Yue nichts davon und lässt ihn im Glauben, er habe das Studium vollständig abgeschlossen.
Aufgrund von eklatantem Geldmangel und weil Yue innerhalb der alten Heimatstadt gesucht wird, schlagen die beiden jungen Männer sich damit durch, dass Yue als Wanderprediger ein paar Dollar in Form von Spenden sammelt. Rei derweil ist bei den Predigten damit beschäftigt die Taschen der Gläubigen hinterrücks zu leeren. Da es allerdings schnell auffällt, dass jedes Mal nach der Predigt die Taschen unwesentlich leichter sind, wechseln die Beiden sehr häufig den Standort. Mit Beginn ihrer Flucht endet für Rei auch der Besuch der Mittelschule. Ab diesem Zeitpunkt ist einzig und alleine Yue für die Bildung seines Bruders zuständig und er versucht ihm nach bestem Wissen und Gewissen alles bei zu bringen, was er in den kommenden Jahren braucht. Die folgenden Monate verlaufen ruhig, bis das Geld irgendwann erneut zur Neige geht und Yue muss sich, nebst den Spenden und den Einnahmen, die sie durch Reis Künste als Taschendieb einnehmen, einen neuen Weg erschließen an Geld kommen.
In den folgenden Monaten übt Yue alle möglichen Tätigkeiten aus, um die Finanzen zu verbessern, ohne dass er Rei für länger als nötig verlassen muss. Letztlich verkauft er seinen Körper stundenweise im gleichen Motel, in dem die beiden Brüder unter gekommen sind. Dadurch rutscht er immer weiter in den Sumpf des Verbrechens und beginnt so die ersten Schritte in die vollkommen falsche Richtung zu machen.


22 Jahren

Durch das immer tiefere Abgleiten ins kriminelle Milieu hat Yue seine Seele einem unguten Verfall hin gegeben, den er bis jetzt bestens vor seinem Bruder verstecken konnte. Nachdem er fast ein ganzes Jahr mit seinem Körper Geld verdient hat kommt er zu dem Entschluss, dass es so nicht weiter gehen kann und er einen anderen Beruf suchen muss, mit dem er sich und seinen Bruder über Wasser halten kann. Eines Abends kommt Yue später als geplant von einem Bewerbungsgespräch wieder und findet seinen Bruder in einer offensichtlich verfänglichen Situation mit einem unerwarteten Kunden wieder. In einer Mischung aus Wut und Verzweiflung tötet Yue den Unbekannten, indem er ihn mit einer herumstehenden Lampe erschlägt. Die Leiche verwahrt er in der Tiefkühltruhe. Einen halben Tag verbringen die beiden jungen Männer in der Wohnung, in der Yue die Leiche versteckt hat. Am Abend des gleichen Tages ruft Yue einen Mann an, den er durch seine Arbeit kennen gelernt hat, damit er sich um den Leichnam kümmert. Yues Willen zu töten ohne Reue im Angesicht der Tat zu zeigen beeindruckt den Mann und er verspricht, sich bei dem Zweiundzwanzigjährigen zu melden für ein lukratives Jobangebot.
Zwei Monate später und nachdem sich der Andere wirklich gemeldet hat, verdient Yue sein Geld nicht mehr durch Prostitution, sondern durch Auftragsmorde. In der Regel verübt er diese in der vor einiger Zeit gekauften Priesterrobe, vorerst nur aus der Not heraus um Rei weiß zu machen, er habe einen neuen Job gefunden -einen Richtigen bei dem der Jüngere nicht mehr stehlen müsse- später hingegen wird genau diese Kleidung zu seinem Markenzeichen und sorgt dafür, dass er den Beinamen ‚Priest‘ erhält. Mittlerweile können sich die beiden jungen Männer eine Wohnung leisten und Rei – zu diesem Zeitpunkt fast sechzehn Jahre alt - hat für ein paar Monate einen Privatlehrer, der ihn alles lehrt, das Yue ihm nicht beibringen konnte.

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